Der Herbst hält Einzug

Nach dem erfreulich milden Oktober ist jetzt mit aller Macht der Herbst hereingebrochen. Damir sie die frostige Zeit gut überstehen können, wurden Amor und Fürst-Franz-Denkmal in ihren Winterbehausungen verstaut.Einhausung-F.-F.-Denkmal

Leider scheinen auch dieses Jahr einige Bäume und Sträucher den weiterhin trockenen Sommer nicht gut überstanden zu haben. Wir hoffen, dass ein kräftiger Rückschnitt ihnen im nächsten Jahr den Start erleichtert und sie am Leben erhält.

Feuchte Angelegenheit

Beim heutigen Arbeitseinsatz des Gärtnertrupps waren die Bedingungen ungemütlicher Natur. Durch den Regen der vergangenen Nacht war das hohe Gras auf dem Pfingstanger durchnässt. Zusätzlich nieselte es gelegentlich. Es ist jedoch notwendig, den Frassschutz der Obstbäume zu erneuern. Bald soll eine Schafherde des NABU dort weiden, und Schafe knabbern gerne an Rinde. Alle Beteiligten beeilten sich mit ihrer Arbeit, so dass schon vorzeitig der Einsatz beendet werden konnte. Das war aber auch dringend nötig, denn alle waren völlig durchnässt.

20-jähriges Bestehen gefeiert

20.Bestehen-ReidebubenIn diesem Jahr besteht der Förderverein „Park Dieskau e.V.“ seit 20 Jahren. Zu diesem Anlass gab es für die Vereinsmitglieder und ausgewählte Parkfreunde an diesem Wochenende eine große Feier. Über 80 der aktuell 114 Vereinsmitglieder, der Bürgermeister der Gemeinde Steffen Kunnig, der Bauamtsleiter Alf Salomon, der Dieskauer Pfarrer Christoph Behr und die Vorsitzenden der Jagdgenossenschaft und der befreundeten Vereine Männerchor, Handballer, Frauenkreativzirkel und Osmünder Spritze trafen sich im Vereinshaus des Handballvereins Dieskau, um diesen denkwürdigen Anlass gebührend zu feiern. Der Vereinspräsident Hans-Joachim Kertscher liess in seiner Eröffnungsansprache die vergangenen Jahre Revue passieren, erinnerte an die geleistete Arbeit und erreichten Ziele. Anschließend dankte er allen Beteiligten und Unterstützern. Danach unterhielten die Reidebuben mit einer umfangreichen Auswahl beschwingter und nachdenklich stimmender Lieder. Mit einem üppigen Büffet und angeregten Gesprächen klang der Abend dann langsam aus.

Bereits vor Beginn der Feierlichkeiten kam es zur Einweihung des neusten Kunstwerkes im Park: Der Optimist. Dieses soll an die wiedererrichteten historischen Kunstwerke anknüpfen und einen Bogen in die Gegenwart schlagen. Die von Ulrich Janku geschaffene Plastik soll die Hoffnung auf weitere 20 erfolgreiche Jahre Vereinstätigkeit zum Ausdruck bringen.

20.Bestehen-Optimist

 

Großreinemachen, die zweite Runde

Selbstverständlich hat es auch diesen Monat einene Arbeitseinsatz von „Des Kanzlers treuem Gärtnertrupp“ gegeben. Obwohl die weiterhin anhaltende Trockenheit den Boden zu einer betonharten Masse verkrustet hat, wächst auf den Rabatten des Pleasureground weiterhin fröhlich das Unkraut. Dieses wird weiterhin konsequent bekämpft. Die Hauptarbeitskraft floss aber erneut in die Bereinigung des Mühlgrabens. Durch reichlich Bruchholz war dieser im Laufe des Jahres zunehmend verstopft. Vieles war bereits im Juli bereinigt worden, aber leider konnten die Arbeiten nicht abgeschlossen werden. Besonders große und schwere Stücke mussten sogar mit einer Elektrokettensäge zerlegt werden, um sie bewältigen zu können. Doch jetzt sind die Aufräumarbeiten im Graben erstmal abgeschlossen. Fehlt nur noch ergiebiger Regen, um auch wieder einen nennenswerten Wasserstand zu ermöglichen.

Großreinemachen im Mühlgraben

Beim heutigen Arbeitseinsatz lag der Fokus auf der Reinigung des Mühlgrabens. Aufgrund des lange fehlenden Regens liegt dieser wie letztes Jahr wieder trocken. Große und kleine Bruchholzstücke wurden aus dem Graben gewuchtet, und der Grabengrund geglättet. Dieser war immer wieder von Wildschweinen auf der Suche nach Fressbarem umgewühlt worden. Daneben wurden aber auch verschiedene Schmierereien an Schautafeln entfernt. Leider gibt es immer wieder Leute, die alles mit ihrer „Kunst verschönern“ zu müssen glauben.

Abschlusspräsentation

Ein dritter Jahrgang Geografie-Studenten hat ihr Projektstudium im Park Dieskau beendet, und die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentiert. In insgesamt 7 Gruppen erarbeiteten die 20 Studenten neue Aufgabengebiete und erweiterten den Wissensstand bereits erforschter Bereiche. Die Messungen der Durchflussmengen des Wassers mussten aufgrund der langen Trockenheit natürlich mühselig und wenig ergiebig sein. Die Anwendung neuer Bewertungsrichtlinien für die Gewässergüte zeigt, dass das Wasser im Park und der Reide nicht so stark belastet ist, wie bisher angenommen. Einige Möglichkeiten der Regulierung des Durchflusses wurden erörtert, sind aber rechtlich und finanziell derzeit nicht umsetzbar. Neue und interessanten Daten liegen jetzt über die Sedimente innerhalb der Gewässer vor. Die Zusammensetzung und die Menge sind jetzt größtenteils bekannt. Glücklicherweise sind diese abgelagerten Schwebstoffe kaum mit Schwermetallen belastet und bestehen größtenteils aus organischem (Natur-)Materialien. Auch für das folgende Studienjahr ist eine Fortsetzung der Zusammenarbeit zwischen der Martin-Luther-Universität, der Gemeinde Kabelsketal und dem Förderverein vorgesehen.

15. Dieskauer Parkfest

Bei Hochsommer-Temperaturen fand am Samstag das 15. Dieskauer Parkfest rund um das Chinesische Teehäuschen statt. Um 14:00 Uhr eröffnete der Kanzler die Feierlichkeit mit einer kurzen Ansprache, anschließend gaben die Osmünder mir ihrer Kanone 3 Salutschüsse. Die Irish-Folk-Band „Greenhorns“ begleiteten die Feier mit beschwingter Musik. Mit reichlich Getränken, Kuchen, Zuckerwatte und Bratwürsten war für das leibliche Wohl gesorgt. Die Kinder des Horttheaters führten das Stück „Rhythmus und Zeit“ auf, Lieder und Geschichten afrikanischer Herkunft. Daneben gab es vielfältige Unterhaltung mit Ponyreiten, Bogenschiessen, Steckenpferdbasteln und Geschicklichkeitsspielen. Der Höhepunkt war wie jedes Jahr das traditionelle Steckenpferdrennen. Gegen 18 Uhr endete das gelungene Fest dann.