Großreinemachen, die zweite Runde

Selbstverständlich hat es auch diesen Monat einene Arbeitseinsatz von „Des Kanzlers treuem Gärtnertrupp“ gegeben. Obwohl die weiterhin anhaltende Trockenheit den Boden zu einer betonharten Masse verkrustet hat, wächst auf den Rabatten des Pleasureground weiterhin fröhlich das Unkraut. Dieses wird weiterhin konsequent bekämpft. Die Hauptarbeitskraft floss aber erneut in die Bereinigung des Mühlgrabens. Durch reichlich Bruchholz war dieser im Laufe des Jahres zunehmend verstopft. Vieles war bereits im Juli bereinigt worden, aber leider konnten die Arbeiten nicht abgeschlossen werden. Besonders große und schwere Stücke mussten sogar mit einer Elektrokettensäge zerlegt werden, um sie bewältigen zu können. Doch jetzt sind die Aufräumarbeiten im Graben erstmal abgeschlossen. Fehlt nur noch ergiebiger Regen, um auch wieder einen nennenswerten Wasserstand zu ermöglichen.

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Großreinemachen im Mühlgraben

Beim heutigen Arbeitseinsatz lag der Fokus auf der Reinigung des Mühlgrabens. Aufgrund des lange fehlenden Regens liegt dieser wie letztes Jahr wieder trocken. Große und kleine Bruchholzstücke wurden aus dem Graben gewuchtet, und der Grabengrund geglättet. Dieser war immer wieder von Wildschweinen auf der Suche nach Fressbarem umgewühlt worden. Daneben wurden aber auch verschiedene Schmierereien an Schautafeln entfernt. Leider gibt es immer wieder Leute, die alles mit ihrer „Kunst verschönern“ zu müssen glauben.

Abschlusspräsentation

Ein dritter Jahrgang Geografie-Studenten hat ihr Projektstudium im Park Dieskau beendet, und die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentiert. In insgesamt 7 Gruppen erarbeiteten die 20 Studenten neue Aufgabengebiete und erweiterten den Wissensstand bereits erforschter Bereiche. Die Messungen der Durchflussmengen des Wassers mussten aufgrund der langen Trockenheit natürlich mühselig und wenig ergiebig sein. Die Anwendung neuer Bewertungsrichtlinien für die Gewässergüte zeigt, dass das Wasser im Park und der Reide nicht so stark belastet ist, wie bisher angenommen. Einige Möglichkeiten der Regulierung des Durchflusses wurden erörtert, sind aber rechtlich und finanziell derzeit nicht umsetzbar. Neue und interessanten Daten liegen jetzt über die Sedimente innerhalb der Gewässer vor. Die Zusammensetzung und die Menge sind jetzt größtenteils bekannt. Glücklicherweise sind diese abgelagerten Schwebstoffe kaum mit Schwermetallen belastet und bestehen größtenteils aus organischem (Natur-)Materialien. Auch für das folgende Studienjahr ist eine Fortsetzung der Zusammenarbeit zwischen der Martin-Luther-Universität, der Gemeinde Kabelsketal und dem Förderverein vorgesehen.

15. Dieskauer Parkfest

Bei Hochsommer-Temperaturen fand am Samstag das 15. Dieskauer Parkfest rund um das Chinesische Teehäuschen statt. Um 14:00 Uhr eröffnete der Kanzler die Feierlichkeit mit einer kurzen Ansprache, anschließend gaben die Osmünder mir ihrer Kanone 3 Salutschüsse. Die Irish-Folk-Band „Greenhorns“ begleiteten die Feier mit beschwingter Musik. Mit reichlich Getränken, Kuchen, Zuckerwatte und Bratwürsten war für das leibliche Wohl gesorgt. Die Kinder des Horttheaters führten das Stück „Rhythmus und Zeit“ auf, Lieder und Geschichten afrikanischer Herkunft. Daneben gab es vielfältige Unterhaltung mit Ponyreiten, Bogenschiessen, Steckenpferdbasteln und Geschicklichkeitsspielen. Der Höhepunkt war wie jedes Jahr das traditionelle Steckenpferdrennen. Gegen 18 Uhr endete das gelungene Fest dann.

Volunteers Day von TRINSEO

Die Firma TRINSEO aus Schkopau führte ihren jährlichen Volunteers Day diesmal im Park Dieskau durch. Deshalb wurde der monatliche Arbeitseinsatz des Vereins um eine Woche vorverlegt. Nach Begrüßung und Einweisung am Morgen schwärmten die Arbeitsgruppen im Park aus. Die 40 Firmenmitarbeiter und das Dutzend Vereinsmitglieder arbeiteten dabei Hand in Hand, unterstützt durch einige Angestellte des Bauhofs der Gemeinde Kabelsketal. Trotz großer Hitze waren alle Beteiligten engagiert und hoch motiviert bei der Arbeit. Parkwege wurden verbreitert und die Wegränder in Ordnung gebracht. Wiesenflächen und die Umfelder der Denkmäler wurden gemäht. Ein Großschredder von der Gemeinde kam zum Dauereinsatz, um Bruchholz, Brombeerranken und Holunderwildwuchs zu zerkleinern. Zum Mittag gab es Bratwürste und Äpfel.  Gestärkt und ausgeruht wurden die Arbeiten bis zum Nachmittag fortgesetzt.

Der Parkverein bedankt sich für die tatkräftige Unterstützung durch die TRINSEO-Mitarbeiter und die Gemeinde.

Einladung zum Parkfest 2019

Parkfest_2019

Der Förderverein „Park Dieskau“ e.V. lädt herzlich zum diesjährigen Parkfest ein. Das Fest findet am 29.6.2019 statt, beginnt 14 Uhr am Teehaus und endet 18 Uhr. Die Greenhorns sorgen für Musik, natürlich werden Steckenpferde gebastelt und sie werden wieder rennen, auch richtige Ponys warten auf reitlustige Kinder, es wird einen Mitmachzirkus geben, der Hort der Dieskauer Schule wird da sein, das Kinderschminken, die Kreativen Frauen aus Zwintschöna, die Bogenschützen, die Osmünder Spritze, ein Kräuterstand, japanischer Teeausschank,  Kinderspiele, Versorgungs- und Infostände. Wir hoffen auf schönes Wetter und einen erlebnisreichen Nachmittag am 29. Juni 2019.

Einweihung des wiedererrichteten historischen Weges

Im Rahmen der Führung „Die Denkmäler im Park Dieskau – Haben sie uns heute noch etwas zu sagen?“ wurde am am 19. Mai 2019 die Einweihung des wiedererichteten historischen Weges zwischen Fürst-Franz-Denkmal und Hoffmann-Denkmal vorgenommen. Neben vielen Interessierten und Parkfreunden waren der Bürgermeister der Gemeinde Kabelsketal, der Ortsbürgermeister von Dieskau und Frau Tenzer vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt anwesend.

Aus einer Parkbeschreibung aus dem Jahre 1796 ging heror, dass in diesem Bereich einst ein Weg existiert haben muss. Dieser ist jedoch im Laufe der Jahre verloren gegangen. Als Teil der historischen Parkanlage war die Wiederherstellung dieses Weges ein wichtiges Bestreben. Durch die Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Geografie der Martin-Luther-Universität konnte im letzten Jahr der Verlauf dieses Weges in weiten Teilen nachvollzogen werden. Dank der vielen Arbeitsstunden der ehrenamtlichen Mitglieder ist dieser Weg jetzt wieder begehbar.